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Methoden der Zukunftsforschung

Im Interesse der Chancenerhöhung und Handlungsfreiheit der heutigen und der kommenden Generationen, liegt das Ziel der Zukunftsforschung in der Verbesserung von Entscheidungsgrundlagen, welche notwendigerweise zukunftsgerichtet sein müssen. Aufgabe der Zukunftsforschung ist es also, die Entwicklungen und treibenden Kräfte der Umwelt, des Marktes und der Werte zu identifizieren sowie Wahlmöglichkeiten von Gesellschaft und Wirtschaft aufzuzeigen. Sie ist damit zugleich Methode, Instrument und Prozess.

Die Zukunftsforschung verfügt über einen Methodenkern, der häufig in einem Methoden-Mix - je nach Fragestellung und kundenspezifischem Forschungsdesign -angewendet wird. Dieser Methodenkern umfasst dabei alle Aspekte der Zukunftsforschung: Prognose, Utopie und Planung.
Zu diesem Methodenkern zählen insbesondere:

Die Basis der Zukunftsforschung ist allerdings in der Herangehensweise an die Problemlösung zu sehen. Diese ist immer systemisch, partizipierend, intuitiv-visionär und systematisch. Das bedeutet auch, dass neben Trends und Prognosen auch Diskontinuitäten und Brüche explizit in den Prozess einbezogen werden. Diese werden ausgelöst durch Schwelleneffekte, wie die Marktsättigung, Innovationsschübe jeder Art und Verhaltensänderungen der Akteure als auch durch bewußte Änderungen der Spielregeln.

Zukunftsvisionen dienen somit der Risikoeingrenzung wie auch der aktiven Einflußnahme auf das Geschehen. Das "Denken auf Vorrat" ermöglicht es auch Entwicklungen früher als Wettbewerber zu erkennen.

 

 
Copyright © 2003 - 2009 goldeneZeiten - Stand: 20.05.09
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